Fulminante Inszenierung. Auftakt mit der Premiere des Theaterstücks „Glaube Liebe Hoffnung“.
Dolomitenstadt Media
Was auf einer Weide in Sankt Daniel geschaffen wurde, sieht man sonst nur an großen Häusern.
Kronen Zeitung
Das Festival Bühne der Macht, machte Sankt Daniel zum Nabel der Region.
Kleine Zeitung
2025 beim Festival: „Glaube, Liebe, Hoffnung“ von Ödön von Horvath und Lukas Kristl– gemeinsam neu gedacht
Was bedeutet Hoffnung in einer Welt mit begrenzten Möglichkeiten?
Gemeinsam mit 30 Jugendlichen aus Lienz und dem Lesachtal wurde Ödön von Horváths Stück nicht nur inszeniert, sondern hinterfragt und weiterentwickelt.
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Im Zentrum steht Elisabeth – eine junge Frau, die in einer ungerechten Gesellschaft in Ohnmacht gerät, nicht aus fehlendem Willen, sondern aus fehlenden Perspektiven.
Genau hier setzte die künstlerische Arbeit an:
Das tragische Ende wurde gemeinsam in eine hoffnungsvolle Perspektive verwandelt.
So entstand ein Theaterprojekt mit nachhaltiger Wirkung – ein Raum für Reflexion, Selbstwirksamkeit und die Erfahrung, dass Veränderung möglich ist.
Ein Projekt über Macht, Ohnmacht und die Kraft, Handlungsspielräume zu erkennen und zu nutzen.
»DAS SEH ICH SCHON EIN, DASS ES UNGERECHT ZUGEHEN MUSS, WEIL HALT DIE MENSCHEN MENSCHEN SIND, ABER ES KÖNNT DOCH AUCH EIN BISSCHEN WENIGER UNGERECHT ZUGEHEN.«
–ÖDÖN VON HORVÁTH
Besetzung
mit Alina Fritsch, Karin Lischka, Julian Loidl, Matthias Mamedof, 30 Jugendliche aus Osttirol und dem Lesachtal sowie dem Voxemble Osttirol
Team
Regie und Ausstattung Cornelia Rainer
Komposition Miloš Todorovski
Sounddesign Jürgen Nussbaum
Licht Tom Barcal
Kamera Judith Benedict, Stephan Olivier
Setton David Graudenz
Editor Alexander Rauscher
Colorgrading Simon Graf
Tontechnik Luca Zettl
Produktionsassistenz Valentina Waldner
Ausstattungsassistenz Malin Alexandersson
Trailer 2025
WAS GLAUBST DU?
WAS MAGST DU?
WAS ERHOFFST DU DIR?
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30 Jugendliche aus Lienz und dem Lesachtal standen vor und hinter der Kamera, fotografierten, drehten Szenen und entwarfen eigene Mini-Monologe und Inszenierungen. Die filmischen Beiträge waren Teil der Theaterinszenierung.
So haben Jugendliche die Dreharbeiten erlebt
NAJAH 18, aus Lienz
Ich habe gelernt, wie wichtig Geduld beim Drehen ist, weil man Szenen oft wiederholen muss. Es war spannend zu sehen, wie es hinter den Kulissen wirklich abläuft.
SYLVIE 16, aus Lienz
Ich habe unglaublich viel über den Filmdreh und die verschiedenen Aufgaben am Set gelernt.
JULIA 15, aus St. Lorenzen
Es war super, dass wir zusammengearbeitet und unsere Kreativität sowie unser schauspielerisches Talent frei ausleben durften.
SAMUEL 13, aus Maria, Luggau
Einfach dabei sein, das war echt super.
VORTRAG I DIE MACHT DES GLAUBENS
mit Laura Achenbach und Gerd Achenbach
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Wir alle glauben an etwas. Das kann ein Gott sein, ein politisches Programm, die Wissenschaft, das Gute im Menschen, der Zufall, die Wirkung von positivem Denken oder die Heilkraft von Pflanzen. Aber wobei hilft uns ein Glaube, und wie gehen wir mit den »Andersgläubigen« um? Was können wir tolerieren und wo sind unserer Grenzen?
VORTRAG II DIE MACHT DER LIEBE
mit Gerd Forcher und Bettina Bussmann
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Unter Liebe verstehen wir so viele unterschiedliche Zustände und setzen so große Erwartungen in diese, dass wir oft mit Enttäuschungen konfrontiert sind. Schnell kann ein so vielschichtiges Gefühl in Hass kippen. Wie also sollen wir uns verhalten, dass die Liebe uns und andere nicht schwächt oder gar zerstört, sondern stärkt und erfreut?
VORTRAG III DIE MACHT DER HOFFNUNG
mit Cornelia Rainer und Matthias Mamedof
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»Die Hoffnung stirbt zuletzt« ist eine oft zitierte Redewendung. Wenn jemand nichts mehr glauben und auch nicht mehr lieben kann, so kann er doch immer noch auf eine bessere Zukunft hoffen.
Hoffen kann aber auch zur Flucht aus der Realität führen, zur Vermeidung von Kritik und Zweifel oder auch zur völligen Passivität. Wie finden wir nun das richtige Maß zwischen entscheiden, handeln, riskieren und auf später hoffen?
mit Laura Achenbach, Bettina Bussmann, Gerd Forcher
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Philosophinnen waren an ausgewählten Orten in Sankt Daniel zum Sprechen da: Besucher:innen kamen mit ihnen ins Gespräch und es entstanden spannende Begegnungen – Gespräche, die über den Moment hinaus wirkten und in Erinnerung bleiben.